Gemüse - wie aufbewahren und lagern




Gemüse - Tipps für die Aufbewahrung zu Hause

Während der Sommermonate können wir aus dem Vollen schöpfen, das Angebot an frischem, heimischem Gemüse ist an Vielfalt nicht zu überbieten. Viele stellen sich jedoch die Frage, wie das Gemüse zu Hause aufbewahrt werden soll, damit es auch noch nach Tagen frisch und knackig ist? Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Blattsalate bleiben sogar mehrere Tage frisch, wenn man sie in einem feuchten Tuch oder in einem Peakfresh-Frischebeutel in den kältesten Bereich des Kühlschrankes gibt.

Bohnen kann man gut einige Tage in einem feuchten Tuch oder in Peakfresh-Frischebeuteln im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern. Sie eignen sich aber auch sehr gut zum Einfrieren, vorher kurz blanchieren!

Brokkoli hat ebenfalls eine kurze Haltbarkeit, eingeschlagen in ein feuchtes Tuch kann man ihn ein paar Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahren. Brokkoli eignet sich auch gut zum Einfrieren, den Brokkoli am besten vorher in Röschen teilen und kurz blanchieren (kurz in kochendes Wasser geben).

Eissalat hält sogar schon fertig vorbereitet mehrere Tage: den Salat in mundgerechte Stücke teilen, gut waschen, schleudern und in einem verschließbaren Kunststoffbehälter oder einem Peakfresh-Frischebeutel im Kühlschrank lagern.

Gurken muss man aufgrund ihres hohen Wassergehaltes vor dem Austrocknen schützen, daher zu Hause am besten gleich in ein feuchtes Tuch, Frischhaltefolie oder in Peakfresh-Frischebeutel geben. An einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) bleiben Gurken so bis zu zwei Wochen frisch und knackig. Achtung: nicht neben Äpfeln oder Tomaten lagern, die Haltbarkeit der Gurken würde darunter leiden.

Chinakohl kann man – eingewickelt in ein feuchtes Tuch oder eine Frischhaltefolie – gut eine Woche im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern.

Karfiol kann man einige Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahren. Wenn er nicht innerhalb der nächsten Tage auf dem Speiseplan steht, dann den Karfiol am besten in Röschen teilen, kurz blanchieren und einfrieren.

Kartoffel sollten am besten an einem kühlen (4-6°C) luftigen und dunklen Ort (z.B. im Keller) aufbewahrt werden, da sie ansonsten leicht austreiben. Achtung: im Winter unbedingt vor Frost schützen.

Kohlrabi bleibt im Kühlschrank mehrere Tage knackig und frisch: Zu Hause am besten gleich die großen Blätter entfernen (sie entziehen der Knolle Feuchtigkeit) und in ein feuchtes Tuch oder einen Frischebeutel geben. Kohlrabi kann man auch gut einfrieren: in die gewünschte Größe (Scheiben, Würfel, …) schneiden, kurz blanchieren und portionsweise einfrieren. Sehr schmackhaft sind übrigens auch die Kohlrabi-Blätter – gut waschen, klein schneiden und zu Salat oder Gemüse geben.

Lauch (Porree) ist im Gemüsefach des Kühlschrankes gut eine Woche ohne Qualitätsverluste lagerfähig, dazu am besten in ein feuchtes Tuch einwickeln.

Mangold hat nur eine kurze Haltbarkeit, in ein feuchtes Tuch eingeschlagen oder in einem Peakfresh-Frischebeutel bleibt er im Gemüsefach des Kühlschrankes dennoch einige Tage frisch.

Melanzani sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden. Bei Zimmertemperatur (oder in einem nicht zu kühlen Keller) halten sie einige Tage. Einen angeschnittenen Melanzane am besten mit Frischhaltefolie bedecken und möglichst bald verbrauchen.

Paprika sind gleich wie Melanzani und Tomaten relativ kälteempfindlich, daher nicht im Kühlschrank lagern. Idealerweise bewahrt man sie mit einem feuchten Tuch bedeckt an einem nicht zu kühlen, dunklen Ort auf.

Petersil und Schnittlauch zu Hause am besten gleich waschen, schneiden bzw. hacken und in einem gut verschließbaren Kunststoffbehälter im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Radieschen kann man gut mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings sollten Sie zu Hause gleich die Blätter entfernen (entziehen den Knollen die Feuchtigkeit), waschen, trocknen und in einen verschließbaren Behälter geben.

Rhabarber kann man eingewickelt in ein feuchtes Tuch im Gemüsefach des Kühlschrankes bis zu einer Woche aufbewahren.

Spinat kann mit einem feuchten Tuch bedeckt oder in einem Peakfresh-Frischebeutel 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten sollte Spinat aber gleich weiterverarbeitet werden: kurz blanchieren, kalt abschrecken und gut ausdrücken – in einem gut verschließbaren Kunststoffbehälter hält der Spinat so bis zu einer Woche im Kühlschrank! Oder den blanchierten Spinat für später einfach einfrieren.

Tomaten kann man bei Zimmertemperatur einige Tage aufbewahren, wenn sie noch ein bisschen nachreifen sollen. Ansonsten sollte man sie in einem eher kühlen, dunklen Raum lagern, jedoch nicht im Kühlschrank, da sie kälteempfindlich sind. Achtung: Tomaten am besten separat aufbewahren, da sie genauso wie Äpfel Ethylen ausscheiden, wodurch der Reifeprozess von anderen Obst- und Gemüsesorten beschleunigt wird.

Zucchini halten im Gemüsefach des Kühlschrankes bis zu zwei Wochen, sie sollten aber nicht zu kalt bekommen, da sie sonst leicht wässrig werden.

Zuckermais hält maximal eine Woche, idealerweise im kältesten Bereich des Kühlschrankes. Je länger er gelagert wird, umso eher verliert er seinen typisch süßlichen Geschmack.

Zwiebeln sollten an einem trockenen, luftigen und eher kalten Ort gelagert werden, jedoch vor Frost geschützt werden. Bei zu warmer Lagerung treiben Zwiebel leicht aus und verlieren ihr Aroma.

 

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