Wissenswertes über Rhabarber
Gesundheitlicher Wert:
Rhabarber ist ein besonders kalorienarmes Gemüse und
ist reich an Mineralstoffen: er enthält neben Kalium,
Calcium, Eisen, Phosphor und Vitamin C auch reichlich
Säure. Diese Oxalsäure befindet sich hauptsächlich in
den Blättern und in der Schale. Sie verbindet sich im
Körper mit Kalzium und behindert somit die Aufnahme
dieses knochenaufbauenden Mineralstoffes. Übrigens:
roter Rhabarber enthält weniger Oxalsäure als grüner.
Durch die Kombination mit Milchprodukten wird die
Säure gemildert und der Kalziumverlust ausgeglichen.
Saison:
April bis Juni. Später sollten Sie beachten, dass der Gehalt an Oxalsäure zunimmt.
Richtig aufbewahren:
Rhabarber kann man - wie Spargel - in ein feuchtes Tuch gewickelt mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.
In der Küche:
Rhabarber lässt sich gut einfrieren, indem Sie die geschälten, rohen Stiele in Stücke schneiden und in Gefrierbeutel geben. Essen Sie Rhabarber nie roh und Hände weg von den Blättern - sie enthalten neben Oxalsäure giftige, nierenschädliche Stoffe. Auch sollte er immer sorgfältig geschält sein. Kurzes Blanchieren vor der Verarbeitung verringert ebenfalls den Säuregehalt. Bei sachgerechter
Verarbeitung ist Rhabarber ein gesunder Genuss und ein kulinarischer Allrounder.