Wissenswertes über Spargel
Gesundheitlicher Wert: Bereits vor 2000 Jahren war die blutreinigende und entwässernde Eigenschaft des Spargels bekannt, weswegen er in Klostergärten als Heilpflanze angebaut wurde. Spargel ist besonders kalorienarm, der typische Geruch stammt von der Asparaginsäure, die gemeinsam mit dem hohen Gehalt an Kalium für die harntreibende Wirkung verantwortlich ist. Spargel als ausgezeichnete Folsäurequelle ist nicht nur für Schwangere von Bedeutung. Grüner Spargel weist einen höheren Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen auf.
Beim Einkauf: Das Schnittende der Stange darf nicht trocken, fasrig oder holzig sein – frischer Spargel ist glatt und glänzend. Hörtest: schlagen Sie zwei Spargelstangen leicht gegeneinander oder reiben Sie sie aneinander: klingt es dumpf, ist der Spargel alt. Hört man einen hohen „Quietschton“, ist der Spargel garantiert frisch.
Richtig aufbewahren: Am besten lagern Sie Spargel in feuchten Tüchern im Gemüsefach des Kühlschranks.
In der Küche: Bei weißem Spargel gilt zu beachten, dass er großzügig geschält wird und die holzigen Teile weggeschnitten werden. Grüner Spargel braucht gar nicht, oder nur am unteren Ende geschält werden. Geben Sie bei weißem Spargel dem Kochwasser etwas Zitronensaft (oder Weißwein), Zucker Salz, ein Stück Butter und ein Stück Weißbrot bei. Garzeit je nach Stärke der Stangen: beim
weißen Spargel 12 – 20 Minuten; beim grünen Spargel 8 – 10 Minuten.